
Die bekanntesten Antioxidantien aus der Nahrung sind Vitamin C, E, Carotinoide (z. B. β-Carotin), Flavonoide und andere sekundäre Pflanzenstoffe. Das körpereigene enzymatische Schutzsystem benötigt zudem die Spurenelemente Selen, Zink, Kupfer und Mangan. Antioxidantien werden auch Radikalfänger genannt. Sie schützen im gewissen Rahmen vor Schäden, da sie schneller als andere Stoffe mit freien Radikalen reagieren und diese unwirksam machen, bevor sie der Zelle Schaden zufügen.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft verfügt nur die Mischung von natürlichen Antioxidantien aus Lebensmitteln über ein hohes Schutzpotential vor der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Die Einnahme von Nährstoffpräparaten, die entsprechende antioxidative Schutzstoffe enthalten, stellt nach den Ergebnissen großer und lang dauernder Studien keine Lösung dar, um den Bedarf an Antioxidantien zu decken. Die Empfehlung lautet daher: Regelmäßig und reichlich Gemüse, Obst und Vollkornprodukte zu verzehren.
Letzte Änderung: November 2010
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 17.04.2011)

