
Seit dem Schuljahr 2003/2004 werden immer mehr Schulen in Nordrhein-Westfalen zu Ganztagsschulen im Primarbereich und es werden Haupt- und Förderschulen mit erweitertem Ganztagsangebot eingerichtet. Bis 2009 wird es ungefähr 205.000 Ganztagsplätze in den offenen Ganztagsschulen im Primarbereich und 86.000 Plätze in bis zu 250 neuen erweiterten Ganztagshauptschulen geben. Anhand dieser Zahlen wird deutlich, welch große Bedeutung die Schulverpflegung schon heute und auch in Zukunft hat.
Woran aber soll man als Nachmittagsbetreuer, Lehrerin oder Lehrer erkennen, ob die Schulverpflegung qualitativ gut ist, die Hygiene stimmt und das Angebot optimal ist?Hier setzt das Projekt des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein an, dass gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde: es bietet erstmals überregional eine neutrale und preiswerte Überprüfung der Verpflegungsangebote in Ganztagsschulen und anderen Ganztagseinrichtungen für Kinder und Jugendliche an. Bewerben für eine solche Überprüfung können sich Schulen, KiTas oder auch Caterer, die Speisen produzieren oder anbieten.
Bewertet wird die Qualität und Vollwertigkeit der Speisen, aber auch Fragen der Hygiene und der Ökologie. Wer die Überprüfung bestanden hat, kann ein für drei Jahre gültiges Zertifikat erhalten.
Quelle:
MKULNV NRW (Artikeldatum: 01.06.2011)

