
Ein Mangel an Biotin ist sehr selten. Eine Unterversorgung kann bei extremen Ernährungsgewohnheiten wie dem längerfristigen Verzehr größerer Mengen roher Eier auftreten. Das im Eiklar vorhandene Avidin bindet Biotin, so dass es vom Körper nicht mehr aufgenommen werden kann.
Dafür ist es gut
Biotinabhängige Enzyme übernehmen wichtige Funktionen im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und beim Abbau der Aminosäuren (Eiweißbausteine). Zudem zählt Biotin zu den "Schönheitsvitaminen", d. h. es fördert das Wachstum fester Fingernägel und sorgt für gesundes Haar.
Hautveränderungen, Haarausfall und nervöse Störungen könnten auf einen Biotin-Mangel zurückzuführen sein. Allerdings tritt eine Unterversorgung nur sehr selten auf. Antibiotika können jedoch die Darmflora und die Biotin-Aufnahme bei längerfristiger Einnahme stören.
So gelangt es in den Körper
Gute Biotin-Quellen sind Leber, Sojabohnen, Eigelb, Nüsse, Haferflocken, Spinat, Champignons und Linsen. Die Kochverluste betragen weniger als 20 Prozent, denn Biotin ist relativ hitzestabil.
Mögliche Folgen einer Überdosierung
Sind nicht bekannt.
Gut versorgt mit Biotin?
Die
Uni Hohenheim bietet eine persönliche Ernährungsanalyse sowie einen Ernährungsplan an.
Letzte Änderung: November 2010
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 17.04.2011)

