
So kommt ein träges Schülergehirn aus dem Sleep-Modus der Nacht wieder auf Leistungsniveau.
Wer morgens das Richtige isst, profitiert den ganzen Tag davon. Die über Nacht geleerten Reserven müssen wieder aufgefüllt werden. Aber da fängt in vielen Familien bereits das Problem an. Der Nachwuchs kommt kaum aus dem Bett. Hat er oder sie sich aus den Kissen geschält, geht kein Bissen über die Lippen.
Vor einem anstrengendem Schultag steht im optimalen Fall ein leckeres Frühstück. Müsli mit Milch und Früchten gibt Energie für Leistung und Konzentration. Außerdem bekommt man hinterher nicht so schnell wieder Hunger. Es geht wohlgemerkt darum, gesunde Kohlenhydrate zu tanken. Weißbrot, süße Flakes und Croissants sind zwar kalorienreich, machen aber nicht lange satt. Denn wenig Ballaststoffe und viel Zucker verursachen ein Verlangen nach schnellem Nachschub. Die guten Kohlenhydrate stecken hingegen in Getreide, in Vollkornbrot oder Getreideflocken. Das hält lange vor. Ideal dazu: eine Portion Eiweiß und Vitamine.
Wie soll das aber gehen, wenn der Magen noch seinen Dienst verweigert? Falls Ihr Nachwuchs ein notorischer Frühstücksverweigerer ist, sind ein Glas Milch und etwas Obst eine prima Alternative fürs Erste. Auch leckere Joghurtshakes mit Früchten vermögen den Magen sanft zu wecken. So kann man das Feld bereiten und nach weiteren 30 Minuten noch etwas Vollkorniges hinterherschieben.
Wer direkt nach dem Aufstehen nichts runterbekommt, kann sich aufs zweite Frühstück freuen. Dieses baut auf dem ersten auf und sollte zusammen etwa 1/3 der Tageskalorien liefern. Für Frauen sind das ca. 600 kcal, für Männer ca. 800 kcal. Wie viel man für eine solche Kalorienanzahl essen kann, können Sie sich mal mit unserem Kalorienrechner anschauen. So entwickeln Sie ein Gefühl dafür, wie viel man eigentlich morgens essen sollte. Sie werden sehen: In dem Spruch frühstücken wie ein Kaiser, mittagessen wie ein König und abendessen wie ein Bettelmann steckt viel Wahrheit.
Das erste Frühstück reicht bei Kindern nicht für den ganzen Schultag. Wenn zwischen den Mahlzeiten zu viel Zeit vergeht, sinkt der Blutzuckerspiegel. Dann können sich die Kinder nicht konzentrieren und werden schnell müde. Grundschulkinder verbrauchen zwischen 1.600 und 2.200 Kilokalorien am Tag. Deshalb ist Nachschub wichtig. Am besten in Form eines leckeren, nährstoffreichen Pausenbrotes. Ein wenig Salat, eine Tomate oder ein Stückchen Gurke machen aus einer Stulle ein saftiges Sandwich. Abwechslung auf dem Pausenbrotplan ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht. Und die Auswahl an denkbarem Material für einen schmackhaften Belag ist groß: Putenbrust, Käse, magere Wurst ... Als Getränke eignen sich Wasser oder Fruchtsaft mit stillem Wasser verdünnt.
Nach der Schule haben Kinder oft einen regelrechten Heißhunger. Dieser sollte aber nicht mit Fast Food gestillt werden, das nicht die nötigen Nährstoffe enthält, die Kinder brauchen. Ideal sind frisch gekochte Nudeln oder Kartoffeln mit Gemüse und magerem Fleisch.
Für 1 Portion: 1 kleine reife Banane 150 g fettarmer Naturjoghurt 1 TL Sanddornsaft 4 EL Haferflocken 1 Mandarine
Banane schälen, mit Joghurt und Sanddornsaft pürieren. Mandarine schälen, in Spalten teilen, mit den Flocken und der Bananencreme mischen.
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Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 08.03.2011)

