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Fatburner

Fatburner werden häufig als schlank machende Wundermittel angepriesen, die angeblich rasch die überflüssigen Pfunde purzeln lassen. Sie sind als Kapseln, Pulver oder Riegel erhältlich. Bei den Fatburnern handelt es sich um Substanzen, die die Fettverbrennung im Körper ankurbeln sollen. Zu diesen Stoffen zählen u. a. Vitamine, Mineralstoffe, Hormone und Enzyme sowie „anregende“ Lebensmittel wie Tee oder Kaffee.

Hintergrund der Fatburner-Theorie ist der Gedanke, dass man den Stoffwechsel beschleunigen kann. Deshalb werden dem Körper in reichlichem Maße Substanzen zugeführt, die er für den Stoffwechsel benötigt. Leider hat das Ganze einen großen Haken: es funktioniert nicht.

Ein Beispiel: Carnitin
Es wird immer wieder behauptet, dass Carnitin den Fettabbau auf Touren bringt. Der Stoff ist am Transport von Fettsäuren durch Membranen beteiligt. Für diese Funktion benötigt der Körper nur sehr wenig Carnitin. Eine wesentlich höhere Menge ist in unserem Körper gespeichert. Außerdem kann der Körper selbst die Substanz produzieren. Bislang wurde in keiner einzigen wissenschaftlichen Studie belegt, dass die Carnitinkonzentration im Muskelgewebe durch eine vermehrte Zufuhr gesteigert wird. Im Gegenteil: Der Körper scheidet die überschüssige Menge über die Nieren schnell wieder aus.
Wie auch beim Carnitin fehlt es bei der „Fatburner-Theorie“ an jeglicher wissenschaftlicher Grundlage im Fall.

Was hilft tatsächlich?
Eine dauerhafte Gewichtsabnahme lässt sich nur durch eine Änderung des Ess- und Trinkverhaltens sowie des Bewegungsverhaltens erzielen. Eine ausgewogene vollwertige Ernährung, kombiniert mit viel Bewegung, ist noch immer der einzige sinnvolle Weg.

Letzte Änderung: November 2010

 

Quelle: externer Link AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 17.04.2011)

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