
Grüner Tee hat tatsächlich eine leicht grüne Farbe in der Tasse. Die kurzzeitige Dämpfung der Blätter des Teebaums verhindert die Fermentierung und damit die typische braune Farbe des schwarzen Tees. Schon 2700 v. Chr. tauchten in der chinesischen Literatur die ersten Hinweise auf den Teestrauch auf. 1600 n. Chr. kam der Tee über den Seeweg nach Europa. Zunächst wurde er übrigens grün genossen. 200 Jahre später kam schließlich die schwarze Variante in Mode und verdrängte den grünen Tee. Heute ist er wieder beliebt und man kann ihn auch aromatisiert oder mit Fruchtstücken kaufen.
Inhaltsstoffe
Theobromin, Theophyllin, Koffein, Spuren von Vitamin C, B, E sowie Fluorid, Zink, Kalzium, Kalium, Jod, Kupfer und Mangan sind im grünen Tee enthalten. Während der Gehalt an Vitaminen so gering ist, dass nur starke Teetrinker nennenswerte Vitaminmengen mit dem Getränk aufnehmen, ist Tee eine der wenigen Nahrungsquellen für Fluorid. Fluorid macht den Zahnschmelz härter und wirkt so Karies hemmend. Darüber hinaus ist grüner Tee reich an sekundären Pflanzenstoffen wie den Polyphenolen. Dieser Stoffgruppe wird eine Vielzahl von positiven Wirkungen auf den Organismus zugeschrieben. So wirken sie z. B. entzündungshemmend und sollen vor bestimmten Krebsarten schützen.
Zubereitung
Die richtige Zubereitung ist eine Kunst: Mal schmeckt der Tee zu bitter, dann wieder zu fade - obwohl in der Anleitung eigentlich alles beachtet wurde. Hier sind einige Kniffe für ein sicheres Gelingen:
Infos aus dem Internet
DerLetzte Änderung: November 2010
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 17.04.2011)

