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Hunger oder Appetit?

Es ist Nachmittag. Im Büro geht es stressig zu und Ihnen steht der Sinn nach etwas Süßem? Kein Wunder. In Stresssituationen greift der Mensch gern zu Schokolade und Co. Der Grund ist ein Erbe aus der Steinzeit. Zucker liefert schnell verwertbare Energie, und die war nötig, wenn man von einem wilden Tier verfolgt wurde.

Ein verstärkter Süßhunger ist auch in den Wintermonaten zu beobachten. Nicht ohne Grund. In der dunklen Jahreszeit wird das Wohlfühlhormon Serotonin spärlicher produziert. Eine Zuckerzugabe bringt die Produktion wieder in Schwung. Trotzdem sollten Zucker und stärkehaltige Produkte wie Baguette nicht zu oft auf der Speiseliste stehen. Sie lassen den Blutzuckergehalt hoch ansteigen. Dadurch wird der Insulinspiegel angehoben, der den Blutzuckerwert rasch wieder absenkt. Die Folgen: Heißhungerattacken.

Ein gesundes Hungergefühl ist angeboren
Eigentlich weiß der Mensch, was gut für ihn ist und was er wann essen muss, wie ein Experiment von Dr. Clara Davis von der Klinik von Cleveland in den USA zeigte. Die Ärztin erlaubte Kindern alles zu essen, worauf sie Lust hatten. Und tatsächlich griffen die Kleinen genau zu dem, was ihrem Körper gut tat. Heute ist das gesunde Essverhalten oft gestört, weil sich der Mensch zu sehr an das überall verfügbare fettreiche und zuckerhaltige Essen gewöhnt hat.

Hunger- und Sättigungsgefühle lösen im Körper unter anderem die Hormone Ghrelin und Leptin aus. Nach den Ergebnissen von William Banks und seinen Kollegen an der amerikanischen Universität St. Louis verhindert ein erhöhter Blutfettgehalt bei Übergewichtigen, dass das Leptin mit der Botschaft "Hunger gestillt" ins Gehirn gelangt. Die Folge ist, dass die Übergewichtigen weiter essen, auch wenn sie genügend Leptin im Blut haben. Mit richtiger Ernährung und Drüsentraining muss daher im Rahmen einer Therapie versucht werden, den Blutfettgehalt abzusenken.

Appetit lässt sich lenken
Häufige "Galadinners" können den Appetit steigern. Durch die regelmäßigen großen Nahrungsmengen weitet sich der Magen, so dass man mehr Essen braucht, um den Bauch sprichwörtlich „voll zu bekommen“. Eine gute Methode, um seinen Hunger generell zu bremsen ist, eine Suppe vorher zu verspeisen, wie eine Studie von Barbara Rolls von der amerikanischen Pennsylvania State University zeigt. Durch den hohen Wasseranteil der Suppe haben die Studienteilnehmer weniger von dem Hauptgericht zu sich genommen. Apropos Wasser. Manchmal hat der Mensch keinen Hunger, sondern einfach nur Durst. Deshalb sollte man immer ausreichend trinken, rund 1,5 Liter pro Tag.

Linktipps

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Letzte Änderung: November 2010

 

Quelle: externer Link AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 17.04.2011)

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