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Kinderkrankheiten

Um Kinderkrankheiten kommen das Kind und Sie nicht herum. Sie können jedoch schon frühzeitig die Abwehrkräfte des Kindes stärken: Stillen Sie Ihr Baby. Gehen Sie mit ihm so oft wie möglich an die frische Luft, egal bei welchem Wetter. Packen Sie es nicht zu dick ein und überheizen Sie im Winter nicht die Zimmer. Wenn es die Witterung zulässt, lassen Sie das Kind nackt herumlaufen. Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung.
Die Fissuren der Backenzähne müssen besonders gut geputzt werden. Hier setzt sich gern Zahnbelag an. Dabei immer beim letzten Zahn anfangen. Später kommen dann die Außenflächen der Zähne dran - die werden mit kreisenden Bewegungen geputzt, dabei immer von rot nach weiß, also vom Zahnfleisch zum Zahn hin.
Ganz wichtig sind auch die regelmäßigen externer Link Vorsorgeuntersuchungen beim Kinder- und Jugendarzt, die Sie nicht versäumen sollten.
Zur Förderung des Knochenwachstums empfehlen viele Ärzte Vitamin-D -Tabletten, die während des ersten Lebensjahres täglich gegeben werden sollten. Auch Impfungen sind wichtig: Ab dem dritten Lebensmonat können Sie mit der Immunisierung Ihres Kind beginnen. Unser interaktiver Impfkalender zeigt Ihnen, welche Impfungen Ihr Kind wann benötigt. Geben Sie einfach das Geburtsdatum Ihres Kindes ein. Je nach Alter sehen Sie dann, welche Impfungen bereits durchgeführt sein sollten und welche noch ausstehen. Hier geht’s zum interaktiven externer Link Impfkalender für Ihr Kind. Am häufigsten sind bei Kindern Erkältungen, da diese besonderes leicht übertragen werden. Acht bis zehn Schnupfen-Attacken pro Jahr gelten als normal. Bei leichteren Erkältungen helfen Hausmittel - Salbeitee, heiße Milch mit Honig und vor allem viel Schlaf. Hält sich die Erkältung hartnäckig, sollten Sie den Kinder- und Jugendarzt aufsuchen.
Bei einer Bronchitis (erhöhte Temperatur, trockener Husten) muss das Kind vor allem viel trinken. Wichtig sind auch schleimlösende Arzneimittel und eventuell ein Fiebersaft. Ist die Bronchitis bakteriell bedingt, wird der Arzt Antibiotika verschreiben.
Viele Kleinkinder haben auch häufig mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen. Als Hausmittel empfehlen sich Wärme (Rotlicht, Wärmflasche) oder ein Säckchen mit warmen Zwiebeln auf dem kranken Ohr. Sinnvoll sind auch Nasentropfen. Sind Bakterien im Spiel, helfen Antibiotika.
Kinderkrankheiten wie beispielsweise Scharlach bekommen Kinder meist erst im Kindergartenalter. Überhaupt wird das Kind im ersten Kindergartenjahr häufiger kränkeln als zuvor, da die Ansteckungsmöglichkeiten größer sind. Grundsätzlich gilt: Wenn Ihr Kind krank ist, sollte es immer das Gefühl haben, dass Sie da sind. Sie müssen nicht die ganze Zeit mit besorgter Miene am Bettchen sitzen. Sorgen Sie dafür, dass das Kind Sie zumindest hören kann. Versuchen Sie es abzulenken, erzählen Sie Geschichten oder spielen mit ihm. Ein bisschen Verwöhnen ist in Ordnung - zum Beispiel mit der Lieblingsspeise - lassen Sie sich aber nicht von Ihrem kranken Kind herumscheuchen.
 

Quelle: externer Link AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 13.08.2007)

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