
Die Pflanzengattung Greiskräuter, auch Kreuzkraut genannt, zählt zur Familie der Korbblütler und umfasst weit über tausend Arten. Sie sind weltweit verbreitet.
Pyrrolizidinalkaloide sind Stoffe, die in Pflanzen wie dem Greiskraut vorkommen und bei dauerhaftem Genuss bereits in geringen Dosen die Leber schädigen können.
Mit etwas Aufmerksamkeit bei der Vorbereitung von Salaten können Verbraucher selbst dazu beitragen, dass das ohnehin geringe Risiko eines versehentlichen Verzehrs des giftigen Greiskrautes noch weiter reduziert wird. Ein
Informationsblatt des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Rhein-Ruhr-Wupper gibt Auskunft.
Derzeit besteht in Nordrhein-Westfalen kein akutes, flächendeckendes Problem im Hinblick auf die Sicherheit von Rucola- oder Salaterzeugnissen. Die an der Vermarktung entsprechender Erzeugnisse beteiligten Betriebe, insbesondere auch Discounter-Ketten und Großhändler, haben ihre internen Eigenkontrollen verstärkt und die Mitarbeiter für die Thematik sensibilisiert. Die Überwachungsbehörden in NRW werden das Thema weiterhin im Rahmen Ihrer routinemäßigen Kontrollaktivitäten im Auge behalten.
Quelle:
LANUV NRW (Artikeldatum: 28.09.2009)

