Ernährungsportal NRW

Logo mit einer Verlinkung auf die Homepage des Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo des LANUV NRW mit einer Verlinkung auf die Homepage des LANUV NRW, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo AOK mit einer Verlinkung auf die Homepage der AOK, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo Verbraucherzentrale NRW mit einer Verlinkung auf die Homepage der Verbraucherzentrale NRW,welche sich in einem neuen Fenster öffnet .

Inhalt

Schweinefleisch aus Irland auch in Nordrhein-Westfalen

2830 Tonnen irisches Schweinefleisch sind seit September auch nach Nordrhein-Westfalen geliefert worden. Beliefert wurden vier Betriebe, die entweder Fleisch verarbeiten oder lediglich zerlegen und weiterverkaufen. Gemeinsam mit den örtlichen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern werden in diesen Betrieben die Lieferlisten geprüft und ermittelt, zu welchen Produkten das Fleisch verarbeitet wurde und wohin Fleisch oder Produkte geliefert wurden. externer Link Sachstand vom 15.12.08

Welche Produkte mit verarbeitetem irischem Fleisch möglicherweise betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Das LANUV und die Kreisbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, an Hand von Unterlagen in den betroffenen Betrieben diese Informationen zu erhalten.

Gleichzeitig hat das LANUV veranlasst, dass in allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten des Landes die fleischverarbeitenden Betriebe geprüft werden, ob sie Lieferungen aus Irland erhalten haben. Rückmeldungen aus den Kreisen zeigen, dass Fleisch gefunden wurde. 350 t Fleisch wurde sichergestellt.Sämtliches Schweinefleisch aus Irland – egal ob möglicherweise belastet oder nicht – wurde vorsorglich beschlagnahmt.

Das heißt: Auch Fleisch aus Irland, das möglicherweise gar nicht von den dort betroffenen Betrieben stammt, wurde im Sinne des vorsorgenden Verbraucherschutzes sofort vom Markt genommen.

Mittlerweile hat sich die Lage geändert. Am Donnerstag, 11.12.2008 wurde der Rückruf seitens der irischen Behörden reduziert. Es werden lediglich die Lieferungen von 19 landwirtschaftlichen Höfen zurück gerufen, die das kontaminierte Futtermittel eingesetzt hatten.

Im weiteren Wege der Ermittlungen wurde festgestellt und von irischer Seite bestätigt, dass einige der benannten 19 Bauernhöfe das Futter nur bei ihren Mastschweinen eingesetzt haben und somit die Sauenbestände dieser Betriebe als unbedenklich einzustufen sind. Da die vier Betriebe in Nordrhein-Westfalen, die direkt aus Irland importiert haben, zum Teil Sauenhälften eingekauft haben, wurden diese Produktchargen mittlerweile als unbedenklich eingestuft. Auch bei der Nachverfolgung der weiterverarbeiteten Produkte und der Lieferungen an andere Bundesländer konzentriert man sich jetzt auf die Chargen, die noch möglicherweise belastetes Fleisch enthalten können.

Was kann der Verbraucher tun?

Beim Kauf von Frischfleisch empfiehlt es sich, auf die Herkunft des Fleisches zu achten. Herkunftsangaben können bei verpackter Ware auf dem Etikett stehen, an der Fleischtheke kann diese Information erfragt werden. Aufgrund des irischen Fleischskandals generell auf Schweinefleisch zu verzichten ist absolut nicht notwendig. Hinsichtlich verarbeiteter Fleischprodukte kann der Verbraucher derzeit aktiv nichts tun. So lange nicht bekannt ist, zu welchen Produkten das belastete Fleisch verarbeitet worden ist, können die Landesbehörden keine Rückrufe veranlassen.

Sind verarbeitete Produkte belastet?

Ob verarbeitete fleischhaltige Produkte mit Dioxinen oder PCB belastet sind, wird zurzeit durch Untersuchungen an ersten Produkten untersucht. Die externer Link Untersuchungsergebnisse aus dem Landeslabor ebenso wie aus den Laboren der Fleischwirtschaft werden auf dieser Seite veröffentlicht.

Wie hoch ist das Risiko?

Eine toxikologische Bewertung der Belastung für den Verbraucher hat die externer Link Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA veröffentlicht. Eine Übersetzung der englischen Zusammenfassung bieten wir in Kürze an.

Ursache der Verunreinigung: Futtermittel

Die irischen Behörden gehen davon aus, dass die Ursache der Verunreinigung Futtermittel eines irischen Futtermittelherstellers ist. Dem LANUV liegen bisher keine Erkenntnisse vor, dass Futtermittel dieses Herstellers nach Nordrhein-Westfalen geliefert worden ist.

Lebendtransporte

Abfragen des LANUV in den entsprechenden Datenbanken ergaben, dass seit dem 1. Juli 2008 keine lebenden Schweine (Zucht-, Nutz-, und Schlacht-Schweine) von Irland nach Nordrhein-Westfalen geliefert wurden.

 

Quelle: externer Link LANUV NRW (Artikeldatum: 17.12.2008)

Rechte Spalte

Adressen und Aktivitäten vor Ort

NRW-Karte bitte klicken

Bitte NRW-Karte anklicken oder direkt über die Postleitzahl suchen:

 

 

Body-Mass-Index

Bewerten Sie Ihr Körpergewicht
(Unter-, Normal- oder Übergewicht).

BMI berechnen

 

Kontakt

Hier geht es zum Kontaktformular