Ernährungsportal NRW

Logo mit einer Verlinkung auf die Homepage des Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo des LANUV NRW mit einer Verlinkung auf die Homepage des LANUV NRW, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo AOK mit einer Verlinkung auf die Homepage der AOK, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo Verbraucherzentrale NRW mit einer Verlinkung auf die Homepage der Verbraucherzentrale NRW,welche sich in einem neuen Fenster öffnet .

Inhalt

Suppe

Etwa vier bis fünf Teller Suppe pro Woche löffelt der Deutsche laut Statistik, Tendenz steigend. Was zurzeit als Trendkost gehandelt wird, kannten bereits die Steinzeitmenschen: In wasserfesten Kochsäcken bereiteten sie Suppe. Von der römisch-germanischen Hafergrütze stieg die Suppe dann über die mittelalterliche Gulaschkanone und die französische Kraftbouillon, genannt "Restaurant", zur Gourmetspeise am Hofe Ludwigs XIV. auf. Durch ihren Einsatz als lebensrettende Armen- und Kriegsration war das Luxusimage der Suppe jedoch bald dahin. In der Industriegesellschaft verkam sie zum billigen Trockenfutter für lustlose Köche. Nun erlebt die Suppe ihr Comeback als Ikone einer kreativen, sinnlichen, qualitäts- und figurbewussten Esskultur.

Trendy und international
Suppenbars haben in New York und London die Fastfood-Szene revolutioniert. Jetzt eröffnen auch in vielen deutschen Städten auf Suppen spezialisierte Stehrestaurants. Geschäftsleute, Touristen und andere mit viel Hunger und wenig Zeit nehmen das Angebot begeistert an. In manchen Restaurants gibt es täglich bis zu zehn Varianten, die man am Tresen löffeln oder in einem verschließbaren Becher mitnehmen kann. Mit Leidenschaft und Ehrgeiz beleben die Trendköche heimische Traditionen und lassen sich in fernen Ländern zu verführerischen Kreationen anregen. Auch vegetarische, kalte und süße Suppen stehen bei ihnen auf der wechselnden Speisekarte.

Leicht und gesund
Wie kalorienreich eine Suppe ist, hängt natürlich von den Zutaten ab. Ein deftiger Eintopf, mit Kartoffel-, Gemüse- und reichlich Fleischstücken (mancherorts auch als "Gabeleintopf" bezeichnet) enthält natürlich mehr Fett und Eiweiß als eine dünne Bouillon, die den hungrigen Esser aus einem einsamen Fettauge ansieht. Eine leichte, fettarme Brühe mit Gemüseeinlage füllt den Magen vor allem mit Wasser und bewirkt ein baldiges Sättigungsgefühl. So wird eine lästige "Verdauungsnarkose" vermieden und figurfreundliche Mäßigung leicht gemacht. Außerdem kann man sich beim langsamen, genüsslichen Löffeln entspannen und wird sensibler für die "Satt"-Meldung des Magens. Die Nährstoffdichte der Suppe ist verhältnismäßig hoch, da die Mineralstoffe und Vitamine, die bei der Zubereitung von Gemüse ins Kochwasser übergehen, in der Suppe erhalten bleiben. Beim Garen von Gemüse werden sie sonst meist mit dem Kochwasser fortgeschüttet.

Vielseitig und flexibel
Suppe ist auch im privaten Haushalt vielseitig einsetzbar und kann immer wieder abgewandelt werden. Manche Suppen sind auch an Schnelligkeit in der Zubereitung kaum zu überbieten. Eintöpfe schmecken am besten, wenn man sie in Ruhe lässt, bis die einzelnen Zutaten sich zu einem neuen Ganzen vereint haben. Nudel- und Gemüsesuppen dagegen sind Schnellgerichte und schmecken am besten knackig und "al dente".

Suppe eignet sich hervorragend als leckerer Resteverwerter und als wartendes Tagesgericht für zeitversetzt eintrudelnde Esser. Als Lieblingsspeise bei Kindern liegt sie laut Umfrageergebnissen sogar noch vor Pizza, Pommes und Fischstäbchen! Aber Achtung: sollen die Vitamine möglichst gut erhalten bleiben, die Suppe oder den Eintopf nicht wamhalten, sondern nach der Zubereitung schnell abkühlen und bei Bedarf wieder erwärmen. Berufstätige können sich vorgekochte Suppe mit ins Büro nehmen und in der Mikrowelle aufwärmen.

Auch für Partys eignet sich Suppe ideal: Kommen mehr Gäste als erwartet, kann man die Suppe mit einfachen Mitteln strecken, verfeinern oder durch Beilagen ergänzen. Die Reste lassen sich am nächsten Tag leicht abwandeln, und mancher Eintopf schmeckt aufgewärmt sogar noch besser.

Letzte Änderung: November 2010

 

Quelle: externer Link AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 17.04.2011)

Rechte Spalte

Adressen und Aktivitäten vor Ort

NRW-Karte bitte klicken

Bitte NRW-Karte anklicken oder direkt über die Postleitzahl suchen:

 

 

Body-Mass-Index

Bewerten Sie Ihr Körpergewicht
(Unter-, Normal- oder Übergewicht).

BMI berechnen

 

Kontakt

Hier geht es zum Kontaktformular