
Vitamin B1, auch Thiamin genannt, ist eines der am längsten bekannten Vitamine. Es ist das Vitamin, das Energie liefert.
Dafür ist es gut
Der Körper braucht Vitamin B1 für den Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel. Es ist besonders für die Nerven und Muskeln wichtig. Herz-Kreislauf-Störungen, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit und Müdigkeit sind typische Symptome für einen Vitamin-B1-Mangel. Die bekannteste Mangelerkrankung, für die sich Vitamin B1 verantwortlich zeichnet, ist Beri-Beri mit einer Störung der Nervenfunktion und Herzschwäche.
So gelangt Vitamin B1 in den Körper
In Asien kam es nach Einführung der Reisschälmaschinen häufig zu einem Vitamin-B1-Mangel in der Bevölkerung. Die Maschinen entfernen nämlich mit der äußeren Schale des Reiskorns da darin enthaltene Vitamin-B1. Da die Deutschen gern Schweinefleisch essen, kommt es bei uns äußerst selten zu Mangelerscheinungen. Und wer auf Fleisch verzichtet, nimmt über Vollkornprodukte (vor allem Haferflocken) und Hülsenfrüchte ausreichend Vitamin B1 auf. Ungünstig auf das Vitamin B1wirken sich längeres Kochen sowie UV-Licht (und dadurch auch das offene Aufbewahren von Lebensmitteln) aus.
Mögliche Folgen einer Überdosierung
Nur bei sehr hohen Dosen wurden Hitzegefühl, Übelkeit und Herzklopfen beobachtet.
Gut mit Vitamin B1 versorgt?
Die
Uni Hohenheim bietet eine persönliche Ernährungsanalyse sowie einen Ernährungsplan an.
Letzte Änderung: November 2010
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 17.04.2011)

