
Wer häufig wirbt, schmeckt besser. Das denken vor allem kleine Kinder, denn sie können Wahrheit und Fiktion der Werbe-Spots nicht unterscheiden.
Kleine Kinder lassen sich in ihrem Geschmackssinn durch Fernsehwerbung beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der Stanford University School of Medicine und dem Lucile Packard Childrens Hospital. Die Forscher ließen 63 Kinder zwischen drei und fünf Jahren verschiedene Lebensmittel verkosten. Die Hühnernuggets, Pommes, Hamburger, Karotten und Milch wurden einmal in einer neutralen Verpackung gereicht, und einmal in einer Hülle, auf der das große M eines bekannten Fastfood-Restaurants prangte. Vielen Kindern schmeckten die Leckereien aus der Markenverpackung besser. Und das obwohl in beiden Tüten identische Produkte waren. Anschließend befragten die Forscher die Eltern unter anderem danach, wie hoch der Fernsehkonsum ihrer Kinder sei und wie oft sie bei dem besagten Restaurant essen gingen. Dabei entdeckten sie einen klaren Zusammenhang zwischen diesen Faktoren.
Quelle: Stanford University School of Medicine
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse. (Artikeldatum: 10.12.2007)

